Erdöl- und Erdgasindustrie in Albanien

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Wirtschaftliche Realitäten

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Liebe Hörerinnen und liebe Hörer,

wie wir schon berichtet haben, versammelten sich  am 9. bis zum 13. Juli hohe Vertreter der  bekannten Unternehmen im Bereich der Energie sowie mehr als 50 Energieminister auf dem 22. Weltkongress für Erdöl in der türkischen Stadt Istanbul und diskutierten zum Thema „Brücken für die Zukunft unserer Energie“. Das ist das  größte Treffen im Bereich der Erdöl- und Erdgasindustrie.

Der Präsident des Weltrates für Erdöl, Josef Lazlo Toth erklärte in seiner Eröffnungsrede unter anderem, dass die Herausforderungen im Erdölbereich gemeinsam mit dem Zuwachs der  Weltbevölkerung wachsen und dass  die Wirtschaftsentwicklung eine größere Anzahl  von Konsumenten auf den Markt gebracht habe.

Erdöl und Erdgas bleiben auch für die kommenden Jahrzehnte die Hauptenergiequelle, während die Energiekorridore eine wichtige Rolle spielen, um die Märkte  mit Erdöl und Erdgas aus Mittelasien und dem Nahen Osten wirtschaftlich zu garantieren – betonte Herr Toth.

An diesem wichtigen Kongress hat auch eine albanische Delegation mit dem Regierungschef, Edi Rama teilgenommen.

Das ist ein guter Moment, in der Erdgasindustrie in Albanien zu investieren – erklärte der albanische Regierungschef Rama. „Unsere  Regierung betrachtet den Energiesektor als einen strategischen Sektor und  im Hauptfokus steht die wachsende Versorgung der albanischen Konsumenten. Gleichzeitig setzen wir uns dafür den albanischen Energiemarkt in den regionalen Westbalkan- und europäischen Markt zu integrieren – erklärte Herr Rama.

Die Erdölindustrie als  Hauptbestandteil des  Energiesektors in Albanien ist sehr  wichtig wegen einer Reihe von Faktoren. Bedeutungsvoll ist auch die Tatsache, dass sich Albanien im Kreuzweg zwischen Ost und West als eine echte Brücke befindet.

Wir sitzen uns  über eines der  größten Erdölfelder on shore in Europa mit wenigstens  220 Mio. Barrel als Erdölreserve.  Gegenwärtig haben wir eine Jahresproduktion von 6,5 Mio. Barrel. Die Zukunft Albaniens ist in diesem Bereich glänzend und wir  sind  von der Shell-Präsenz sehr ermuntert. Darüber hinaus haben wir die gute Nachricht erhalten, dass man eine neue Erdgasquelle  in Albanien entdeckt hat – erklärte der albanische Regierungschef, Edi Rama.

Die ganze Strategie konzentriert sich  auf den erfolgreichen Fertigbau  der  transadriatischen Erdgaspipeline, TAP. Danach hoffen wir auf eine  Unterstützung der EU  für den Bau einer  zweiten Abzweigung in Richtung Kosovo und Serbien.

Das ist  der beste Moment in der Erdgasindustrie in Albanien zu investieren. Wir  sollen auf der  gemeinsamen Seite stehen und  eine bessere Zukunft für unsere Völker und für viele der anwesenden Unternehmen planen – erklärte der albanische Regierungschef, Edi Rama in seinem Vortrag auf dem Weltkongress für Erdöl in Istanbul.

Albanien, liebe Hörerinnen und liebe Hörer, verfügt über  beträchtliche Erdöl- und Erdgasreserven.

Erdöl. Erdgas und Bitumen befinden sich in den  Felsformationen im  Südwesten des Landes. Erdöl und Erdgas werden in Albanien seit 1928  gefördert und  verarbeitet. Zu erwähnen sind die Erdölfelder in Kuçova und Patos –Marineza.

Es werden mehr als 450 Mio. Tonnen geschätzt und bis jetzt haben wir nur 45 Mio. Erdöl ausgenutzt.

Der  Handelsaustausch ist um  mehr als  35 Prozent  gewachsen. Wir exportieren Erdöl nach Italien und importieren Diesel und Benzin aus Griechenland und Russland – so heißt es in  Informationen albanischer Medien.

Nach glaubhaften Informationen eines der  wichtigsten Unternehmen für Zentralasien und Osteuropa  im Erdölbereich hat man in  Nordalbanien eine große Erdöl- und Erdgas-Reserve entdeckt.  Diese Erdöl- und Erdgasschicht enthält voraussichtlich 2987 Billion Barrel Erdöl und 3014 Trillion  Kubik Erdgas – so heißt im Bericht dieses oben genannten Unternehmens. Weitere  Reserven gibt es auch   an der Adria und im Ionischen Meer.

Der Balkan hat reiche Erdölreserven von ca. 345 Mio. Barrel, von denen  sich 198 Mio. Barrel in Albanien befinden.

Albanien hat also reiche Erdöl- und Erdgasreserven, die eine Zusammenarbeit mit Erdölunternehmen brauchen, die über ein finanzielles Potential und eine moderne Technologie dafür verfügen.

Die albanische Regierung ist offen für eine solche Zusammenarbeit und schafft ein freundliches gesetzliches Klima für ausländische Investitionen, wie  sie dies  für Shell oder BP gemacht hat.

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Das war unsere Sendereihe „Wirtschaftliche Realitäten“, geschrieben und gesprochen von Astrit Ibro.

 

 

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