Eine Zwischenbilanz der Überschwemmungen

Die von den starken  Regenfällen der letzten Tage  entstandene Situation wird langsam normalisiert. Spezielle Einsatzkräfte der Armee, der Polizei und der Feuerwehr helfen den betroffenen Familien und  bauen neue Deiche am Ufer des Vjosa, um weitere Überschwemmungen zu verhindern.

Auch die Republik Kosovo solidarisiert sich mit  Albanien und hat 34 Experten der Feuerwehr und der Rettungsmannschaften nach Albanien geschickt, die gemeinsam mit  albanischen Kollegen dafür arbeiten, die Folgen der Überschwemmungen  in Südwestalbanien zu minimisieren.

Das albanische Komitee der zivilen Emergenz hat 48 Stunden nach den starken  Regenfällen im ganzen Land  und der infolgedessen verursachten  Überschwemmungen hat die Bilanz dieser Situation gezogen. General Sander Lleshi, Berater des Ministerpräsidenten für die nationale Sicherheit erklärte, dass im ganzen Land 507 Familien evakuiert worden sind; 1594 Personen sind gerettet, während 3193 Häuser und 40 Unternehmensgebäude überschwemmt worden sind. 7874 Hektar Land stehen unter Wasser. 49 Schulen können am Montag keinen Unterricht machen – erklärte Herr Lleshi.

Inzwischen hat die Einschätzung der Sachschäden begonnen. Der Regierungschef, Edi Rama, der in den letzten 24 Stunden einige betroffene Regionen in den Bezirken Vlora, Fieri, Tirana und Kruja besucht hat, erklärte, dass  der Prozess  transparent sein wird.

Er lobte die Arbeit der  albanischen Streitkräfte, aber auch die Zusammenarbeit der politischen  Parteien, die in diesen schwierigen Tagen alle zusammen gewesen sind.

Auch der Staatspräsident, Ilir Meta, besuchte  überschwemmte Gebiete in Südwestalbanien und traf sich auch mit Einsatzkräften  der Armee, von denen er gefordert hat, für die Rettung der Familien und  ihrer Viehbestände alles zu unternehmen.

 

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