Der albanische Europa- und Außenminister, Ditmir Bushati, über die albanisch-griechischen Beziehungen

Der albanische Europa- und Außenminister, Ditmir Bushati, traf sich mit Studenten der Exzellenz in Tirana und sprach mit ihnen über  die albanische Außenpolitik und die Anstrengungen der Regierung für die Eröffnung der Beitrittsverhandlungen mit der EU. Ein wichtiges Gesprächsthema waren die albanisch-griechischen Beziehungen und die Vorbereitungen auf ein bilaterales Dokument  über die strategische Partnerschaft, das wahrscheinlich im Frühling bei einem Besuch des griechischen Ministerpräsidenten, Alexis Tsipras in Tirana unterzeichnet werden soll.

Herr Bushati sprach auch über die Verhandlungen über die Lösung der Seegrenze zwischen den beiden Ländern und   betonte, dass wir bei  den Verhandlungen über  die Seegrenze die albanische Gesetzgebung und das Urteil des Verfassungsgerichtes Albaniens streng achten  werden. Als Kompass unserer Verhandlungen  sind auch die  internationale Gesetzgebung und die internationalen Erfahrungen bei der Lösung solcher  Probleme. Albanien und Griechenland sind  UN-Mitglieder, Vertragsseiten der Konvention über die See-Angelegenheiten und daher haben sie ihre  Rechte und  Pflichten.

Das neue Abkommen über die Seegrenze, das  wir nun verhandeln, wird  viel gerechter, ehrlicher und anwendbarer sein, als  das Abkommen, das die  demokratische Regierung  von Sali Berisha 2009 abgeschlossen hatte, welches von dem albanischen  Verfassungsgericht als verfassungswidrig beurteilt wurde.

Wir erwarten, dass Griechenland das  Kriegsgesetz mit Albanien aus dem Jahr 1940 in der ersten Jahreshälfte 2018 aufheben wird.

Wir möchten  in den Beziehungen zu  Griechenland ein neues Kapitel aufschlagen – erklärte der  albanische Europa- und Außenminister, Ditmir Bushati in Tirana.

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