27 Jahre seit dem Sturz der Statue des kommunistischen Diktators, Enver Hoxha, in Tirana

Wie heute vor 27 Jahren haben die Einwohner der Hauptstadt Tirana die Statue des  kommunistischen Diktators, Enver Hoxha auf dem Skanderbeg-Platz gestürzt. Das war das  Ende einer grausamen Herrschaft und der Auftakt für den politischen Pluralismus.

Aus diesem Anlass fand in Tirana eine Konferenz statt, organisiert von der Konrad Adenauer Stiftung und  dem Institut  für  Studien über die  Verbrechen in der Zeit des Kommunismus. Zeitzeugen haben über die Momente des Sturzes dieser Statue und  die Organisation einer antikommunistischen Bewegung gesprochen.

Der Direktor der Konrad Adenauer – Stiftung in Tirana, Walter Glos, betonte in seiner Rede unter anderem, dass Der Fall der Statue des Diktators in Tirana enorm wichtig war, weil dieses Ereignis den Albanern ihre Angst nahm. Der  Altpräsident und Regierungschef, Sali Berisha, der  erste Vorsitzende der  ersten  Oppositionspartei nach 45 Jahren Kommunismus in Albanien war,  erzählte über die damaligen stürmischen Tage, den Hungerstreik der Studenten und die Unterstützung der Bevölkerung von Tirana für die  demokratische, antikommunistische Bewegung.

Zeitzeugen und  Journalisten aus Albanien und aus einigen ausländischen Medien haben über  die Momente des Sturzes  der Statue  von Enver Hoxha erzählt, wie sie die Nachricht bekommen und ausgestrahlt haben. Heute  sieht dies wie ein Traum, wie ein schlechter Traum aus. Tirana ist heute eine  Stadt ohne Kult ohne Statuen, eine  junge, vitale  europäische Stadt.

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