Protest auf der “Straße der Nation” gegen die Straßengebühren

Die albanische Regierung hatte in den letzten Tagen über eine Autobahngebühr für die  Fahrer  auf der  „Straße der Nation“  beschlossen, was die Opposition und die Einwohner  der  nordostalbanischen Gebiete nicht akzeptiert haben.

Aus diesem Anlass kam es am  Samstagmittag zu einem Protest, an der Einwohner aus den Regionen Kukes, Has und Tropoja teilgenommen haben, die gegen die Polizeikräfte feste Gegenstände geworfen haben und die Zahlstellen demoliert bzw. niedergebrannt. Dabei wurden einige Polizeibeamten verletzt.

Der Demokratische Oppositionschef, Lulzim Basha, appellierte an  den Regierungschef, diese Autobahngebühr  zu streichen. Diese Autobahngebühr  sei  eine Bestrafung für die Einwohner dieser Gebiete – erklärte Herr Basha, während der  Staatspräsident, Ilir Meta, in einer Erklärung  seine Sorgen für die entstandene Situation auf der „Straße der Nation“  zum Ausdruck gebracht hat. Er appelliert  für Selbstbeherrschung und  Dialog.

Der Innenminister, Fatmir Xhafaj reagierte sehr scharf gegen Ausschreitungen und erklärte, dass  er ein gefährlicher und verfassungswidriger Präzedenzfall sei. Durch diesen barbarischen Angriff  gegen die Polizeikräfte wurden 12 Polizisten der Einsatzkräfte verletzt. Keiner darf  über das Gesetz  stehen – erklärte der Innenminister.

Der Regierungschef, Edi Rama warnte davor, dass die Verantwortlichen der heutigen Ereignisse auf der „Straße der Nation“  die verdiente gesetzliche Antwort erhalten werden.

Die Generalstaatsanwaltschaft hat inzwischen ein strafrechtliches Verfahren begonnen.

Inzwischen kehrte die Normalität zurück und die Straße ist frei für einen normalen Verkehr.

Die „Straße der Nation“, verbindet  Albanien mit dem Kosovo.

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