Antworten auf Hörerfragen

Wie wir schon berichtet haben und  wie Sie ja  erfahren haben, hat  Werner Schubert den neuen Rundbrief des deutschsprachigen Hörerklubs von  Radio Tirana herausgegeben. Werner unser Freund und  Stammhörer schreibt unter anderem:

Im Jahr 1980 hörte ich erstmals die deutschen Sendungen von Radio Tirana und begann auch gleich, mich für das zu dieser Zeit kaum bekannte Land Albanien zu interessieren. 1989 konnte ich als Gewinner des ersten Preisausschreibens der Station auch zwei Wochen Land und Leute kennenlernen und natürlich auch die Mitarbeiter des Senders. Aus dieser Zeit stammt meine gute und auch persönliche Beziehung zur Redaktion.

Ende 1992 entstand dann – zusammen mit den Redakteuren und einigen weiteren damaligen Stammhörern – der Gedanke, einen Hörerklub für das deutsche Programm zu gründen. Dieser besteht nun seit dem 1. Januar 1993 in der Ihnen noch heute bekannten Form mit all seinen Aktivitäten, besonders den fünf Jubiläumskontesten mit stets erfreulich großer Beteiligung. Dies hat gezeigt, dass es bis heute einen festen Kreis an Hörern gibt, die auch an einem weiteren Kontakt zur Station interessiert sind.

Allerdings hat sich in der Zwischenzeit auch einiges geändert, Radio Tirana sendet nicht mehr aus dem eigenen Land über Kurzwelle sondern nur noch über den Kleinsender des Shortwaveservice in der Eifel, der aktuell nur sehr wenigen Hörern einen brauchbaren Empfang bietet. Dagegen wurden die Empfangsmöglichkeiten im Internet über Livestream bzw. Podcast deutlich erweitert, so dass die weit überwiegende Zahl der Hörer heute zu diesen Möglichkeiten greift um Radio Tirana zu verfolgen. Entsprechend wurde auch eine eigene Internetseite von Radio Tirana International aufgebaut.

So stellt sich nun die Frage, ob der Hörerklub in seiner derzeitigen Form noch erforderlich ist. Hintergrund ist die Tatsache, dass es auch in meinem Leben Veränderungen gab und mir noch weitere bevorstehen, daher würde ich mich gerne vom Kurzwellenhobby verabschieden, es ist ohnehin schon lange nicht mehr das was es mal war. Zudem bin ich durch meinen Beruf und auch meine diversen ehrenamtlichen Aktivitäten zeitlich sehr eingeengt, daher fallen die Rundbriefe auch oft etwas mager aus und auch Mails oder gar Postbriefe an unsere Mitglieder schaffe ich nur noch selten.

Die Klubleitung wird sich in den nächsten Monaten darüber Gedanken machen, wie es in Zukunft weitergehen kann. Sollte der Hörerklub weiterhin bestehen wird dann aber wohl die ganze Aktivität ins Internet verlegt werden, der Druck der Rundbriefe in Papierform ist doch immer ein großer Aufwand.

Aber erst möchte ich gerne die Meinung unserer Mitglieder und Freunde dazu hören. Wie viel liegt Ihnen an der bisherigen Form der Information über Radio Tirana bzw. halten Sie das Weiterbestehen des Hörerklubs überhaupt für sinnvoll angesichts der technischen Veränderungen der letzten Jahre? Gibt es überhaupt noch Hörer, die keinen Internetzugang haben und im Gegenzug aber die Kurzwelle über Kall verfolgen können?

Bitte schreiben Sie uns zu diesem Thema Ihre Meinung. Die Klubleitung erwartet Ihre Post ganz konventionell oder auf dem elektronischen Weg.

Vielen Dank!

Im nächsten Rundbrief Ende November oder Anfang Dezember werden wir ausführlich auf Ihre Meinungen eingehen.

Liebe Hörerinnen und liebe Hörer,

Werner Schubert ist mein Freund und  ein zuverlässiger Partner, der  ernsthaft und leidenschaftlich arbeitet.  Ich möchte ihm für dieses Engagement ganz herzlich danken, Auch seinem Bruder, Wolfgang gilt unser Dank.

Gern höre ich  auch die Meinung der anderen Hörerinnen und Hörer, obwohl ich persönlich der Meinung bin, dass der  deutschsprachige Hörerklub weiterhin existieren  soll.  Mit der modernen Technologie, können wir einige  Verbesserungen unternehmen, doch im Prinzip sehe ich  den Hörerklub als eine  wichtige Institution unserer Arbeit. Im Rahmen des Hörerklubs werden auch Probleme oder Fragen eine Lösung bekommen, welche wir aus Tirana nicht so schnell  beantworten können.

Wie ich auch Werner gesagt habe, freue ich mich sehr, wenn Werner diese Arbeit weiterhin macht.

In den kommenden Wochen werden wir auch über konkrete Vorschläge berichten, wie wir im allgemeinen unsere Arbeit verbessern können.