Der albanische Parlamentspräsident, Gramoz Ruçi, nimmt an dem Gipfel der Parlamentspräsidenten in Warschau teil

Der albanische Parlamentspräsident,  Gramoz Ruçi nimmt an dem Gipfel der  Parlamentspräsidenten aus  Mittel- und Osteuropa in Warschau, sowie an den Feierlichkeiten zum 550. Jahrestag des Parlamentarismus in Polen  teil.

Der  albanische Parlamentspräsident, Gramoz Ruçi, hat einen Vortrag über die demokratischen Entwicklungen der letzten Jahrzehnte in  Osteuropa gehalten und erklärte, dass unsere Länder in den letzten drei Jahrzehnten nicht nur von der Welle der Demokratisierung, sondern auch  von einem  Prozess der Modernisierung und dem europäischen Geist erfasst sind. Trotz der Unterschiede haben wir alle gemeinsame europäische Werte. Die Europäisierung  unserer Gesellschaften ist ein Merkmal  der Zeit. Herr Ruçi bedankte sich bei den Parlamenten von Polen, Österreich, Bulgarien, Kroatien, der Tschechischen Republik, Griechenland, Ungarn, Lettland, Litauen, Rumänien und  der Slowakei, und ihren Regierungen, die die Eröffnung der Beitrittsverhandlungen unseres Landes mit der EU voll unterstützt haben.

Das albanische Parlament hat einige wichtige Reformen verabschiedet und spielt eine  gewichtige Rolle für die Anwendung dieser Reformen, wie der Justizreform, die einmalig in unserer Region ist. Ziel dieser Reform ist die Reformierung des Gerichtssystems, die Erhöhung der Transparenz und der Verantwortung im Justizsystem.

Die Reformen tragen nun ihre Früchte: die Arbeitslosigkeit ist auf 12,5 Prozent gesunken und hat das niedrigste Niveau der letzten 27 Jahre erreicht, während die Armut in diesen Jahren  von 62,5 % auf 32,8 Prozent halbiert worden ist und die Wirtschaft ein 3 bis 4 prozentiges  Wachstum  im Jahr verzeichnet – erklärte der albanische Parlamentspräsident, Gramoz Ruçi, auf dem Gipfel der Parlamentspräsidenten in Warschau.