Der albanische Regierungschef, Edi Rama, stellt seine Kunst in Rostock aus

Albaniens Regierungschef stellt seine Kunst in Rostock aus

Die Ausstellung wurde am Samstagabend von  dem albanischen  Ministerpräsidenten Edi Rama selbst eröffnet. Sie ist bis zum 6. Januar in der Kunsthalle zu sehen.

Über diese Ausstellung und  den Künstler, der zugleich Basketballspieler der albanischen Nationalmannschaft war, gibt es einen langen Artikel.

Hier einige Ausschnitte über  Edi Rama als Künstler und Politiker. Herr Rama ist seit 1998 in der aktiven albanischen Politik  aktiv. Er war zwei Jahre  Kulturminister, dann 11 Jahre Oberbürgermeister der Hauptstadt und seit 2013 Ministerpräsident Albaniens. Edi Rama wird als ein Mann  von besonderem Format bezeichnet.

Uwe Neumann  der Kunsthallenchef hat Edi Rama vor drei Jahren in einer Berliner Galerie kennengelernt. „Seine Arbeiten haben mich sofort fasziniert. Wir sind ins Gespräch gekommen“, erzählt Uwe Neumann. „Ich habe ihn dann in Tirana besucht.“ In Ramas Regierungsbüro habe er nicht nur dessen Kunstwerke bestaunt und ihn nach Rostock eingeladen.  Edi Rama ist nicht nur ausgebildeter Künstler und Politiker. In den 1980er Jahren war er Basketballprofi, brachte es bis ins albanische Nationalteam. Sein Büro ist zugleich Atelier: Egal, ob Rama gerade telefoniert, mit Politikern verhandelt oder eine Konferenz abhält – meist malt er dabei mit einem Filzstift in Akten oder seinem Terminkalender herum. Sein Gesprächspartner braucht sich deshalb nicht grämen. Rama kritzelt nicht aus Langeweile, sondern weil er gar nicht anders kann. „It’s a natural part of my life“, sagt er beinahe entschuldigend. Es sei Ausdruck seines Naturells. Außerdem steigere es die Konzentration. Rama ist und bleibt Künstler mit einem ruhelosen, kreativen Geist.

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