Die EU-Vertretung in Tirana ist gegen die Verbrennung der Mandate der Opposition

Der Verzicht auf die Abgeordnetenmandate ist sichtbar  unproduktiv für Albanien und gegen die Interessen der  Bürgerinnen und Bürger für Reformen. Um 93 Prozent der Albaner möchten sich mit der EU vereinigen. Das sagen  alle Seiten  im albanischen Parlament – so erklärte der  EU-Botschafter in Tirana, Luigi Soreca.

Der von der Opposition organisierte Protest am vergangenen Samstag war eine glänzende Möglichkeit, damit die Opposition eine  starke politische Botschaft geben konnte. Was wir gesehen haben, waren Dutzende von Protestierenden, die leider durch gewalttätige Akte das öffentliche Eigentum beschädigt haben. Das ist  klipp und klar unannehmbar und eine  verlorene Möglichkeit – so erklärte Herr Soreca für einen albanischen TV-Sender.

Die Opposition darf das Parlament nicht boykottieren. Jeder Abgeordnete soll  individuell darüber entscheiden, um ihre Position und ihre Interessen im Parlament zu verteidigen… Albanien ist gegenwärtig  bei einem wichtigen Weg der Reformen engagiert. Im  Juni wird der  Fortschritt  durch diese Reformen  eingeschätzt werden. Die Justizreform ist der Kern der  Wiederauferstehung  der albanischen Gesellschaft. Eben darin sollen alle Anstrengungen der  Mehrheit und der Opposition konzentriert werden, um die  Institutionen im  Justizwesen, die  spezielle Staatsanwaltschaft für die Bekämpfung der Korruption und der Kriminalität und  das  Nationale  Ermittlungsbehörde für die Bekämpfung der Korruption und der Kriminalität auch in den Reihen der Politik – so erklärte  der EU-Botschafter, Luigi Soreca.

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