Unsere Hörer fragen – Radio Tirana antwortet

 Liebe Leserinnen und Leser unserer Webseite,

liebe Hörerinnen und liebe Hörer von Radio Tirana! Ich wünsche Ihnen einen recht guten Empfang und zugleich ein schönes und erholsames Wochenende!

Sie empfangen Radio Tirana täglich, von Montag bis Samstag auf unserer Internetseite www.rti.rtsh.al, sowie um 16 Uhr 30 bis 17 Uhr auch auf der Kurzwellenfrequenz 3985 kHz.

Wir haben auch in dieser Woche Post mit  neuen und interessanten Fragen erhalten. Heute beantworten wir Fragen von Werner Schubert und Ralf Urbanczyk.

Werner  Schubert, unser Freund und Stammhörer schreibt uns diesmal unter anderem:

„In diesen Tagen beginnt bei uns der Endspurt des Faschings, in anderen Teilen Deutschlands auch Fastnacht oder Karneval genannt. In Grafing ist großes Faschingstreiben am Abend des kommenden Donnerstags, auch “Unsinniger Donnerstag” bzw. auf Bairisch “Weiberfasching” genannt. Das Ganze hat seinen Höhepunkt dann am Rosenmontag, der vor allem im Rheinland eine große Sache ist, und endet am Faschingsdienstag. Denn “am Aschermittwoch ist alles vorbei…”, wie ein bekannter Schlager bei uns sagt.

Ist so etwas wie Karneval in Albanien bekannt oder kann man bei Euch damit eher nichts anfangen?“ – so schreibt uns Werner. Hier unsere Antwort.

Wie Du, lieber Werner alles beschrieben hast, gibt es bei uns nicht. Ich meine, nicht in  solchen Ausmaßen.  Auch in Albanien wird Karneval gefeiert und dafür gibt es eine alte Tradition. Diese Tradition wurde mit dem Verbot der Religion im Jahr 1967 unterbrochen und  wurde nach dem Sturz des Kommunismus wieder belebt. Karneval findet seit Jahren in der südostalbanischen Stadt Korça statt, wo in den letzten Jahren auch ein internationales Karneval-Festival mit der Teilnahme anderer Gruppen aus Italien, Brasilien und den Balkanländern organisiert worden ist.

Auch in der nordwestalbanischen Stadt Shkodra  findet jährlich ein Karneval-Fest statt.

Ralf Urbanczyk, unser Freund und Stammhörer, schreibt uns diesmal unter anderem:

„Interessant fand ich im Programm den Bericht über die Burg Drisht bei Shkodra. Diese alten Mauern faszinieren mich irgendwie. Die meisten Burgen, wenn nicht alle, werden bestimmt unter Aufsicht des Denkmalschutzes stehen, damit sie nicht als Steinbruch für Baumaterial genutzt werden. Wie  ist der Denkmalschutz in Albanien organisiert, speziell für die Ruinen der alten Burgen? Wer ist verantwortlich und wer kümmert sich um die Reste der alten Zivilisationen, damit sie auch für nachfolgende Generationen als Zeugen der Vergangenheit dienen und in- und ausländische Touristen anlocken können?“   Hier unsere Antwort.

Albanien, liebe Hörerinnen und liebe Hörer, hat auch zahlreiche Sehenswürdigkeiten kulturellen und  historischen Charakters und dazu  gehören  einige Burgen, wie Rozafat in Shkodra, die Burg von Berat,  die Museumsstadt Gjirokastra und vieles  mehr.

Um diesen Schatz zu  schützen gibt es eine Reihe von Gesetzen, die nicht nur den Schutz, sondern auch ihre Pflege und Restauration regeln.

Darüber hinaus gibt es ein Institut, das  Institut für Denkmalschutz. Ohne seine Genehmigung darf man keine  Eingriffe  bei den alten Burgen und Festungen unternehmen.

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