Hörer fragen Radio Tirana – wir antworten darauf

Liebe Leserinnen und Leser unserer Webseite,

liebe  Hörerinnen und liebe Hörer von Radio Tirana, herzlich willkommen zu unserem Programm. Ich wünsche Ihnen einen recht guten Empfang und zugleich ein schönes und erholsames Wochenende!

Sie empfangen Radio Tirana täglich, von Montag bis Samstag auf unserer  Internetseite www.rti.rtsh.al, sowie um 21 Uhr 30 bis 22 Uhr auch auf der Kurzwellenfrequenz 3985 kHz.

Wir haben auch in dieser Woche  reiche Post mit  interessanten Fragen erhalten.

Peter Möller, unser Stammhörer schreibt uns diesmal unter anderem:

Hallo deutsche Redaktion,

hat sich nach meiner Frage, zu der mir noch fehlenden QSL-Karte, schon etwas ergeben? Es fehlt mir noch die QSL-Karte zu meinem Empfangsbericht vom 05.12.2017. Die Sendung hatte ich mir aus dem Internet Cafe besorgt, da mir der Empfang auf der Kurzwelle zu der Zeit nicht möglich war.

 

Lieber  Peter, wir beantworten alle Briefe und E-Mails, die uns erreichen. Wahrscheinlich gab es irgendein Problem mit der Post.  Ich  habe vor zwei Tagen eine neue   QSL-Karte mit dem oben genannten Datum an  Dich geschickt.  Wir haben ab und zu  Probleme mit der Post festgestellt. Die Kontakte mit  unseren Hörerinnen und Hörern sind für uns sehr wichtig und wir  unternehmen alles, je nach unseren Möglichkeiten, diese Kontakte zu bewahren und auszubauen.

 

Unser Freund und Stammhörer, Gottfried Falk schreibt uns diesmal unter anderem:

 Liebes Team!

Heute möchte ich mal wieder schreiben, hoffe es geht Ihnen allen gut.

Über die politische Lage in Albanien, bin ich aber schon einigermaßen informiert. Das Thema Demonstrationen in Tirana, war auch im deutschen Fernsehen. Die Proteste mit Gewalt schaden Albanien, das sollte endlich ein Ende haben.

Über diese Thematik schreibt uns diesmal auch Heiner Finkhaus unter anderem:

Nach den Berichten im Fernsehen zu den Unruhen in Albanien habe ich eigentlich vermutet, dass diese auch ein Thema in Ihrer Sendung sind, hier gab es jedoch kaum Informationen?.

 

Die gespannte politische Situation ist und bleibt ein Hauptthema unserer Sendungen, in der Hoffnung, dass die  politischen Parteien den Weg zum Dialog und zum Kompromiss finden werden.

Wie wir schon berichtet haben, hat die  Opposition seit ca. 3 Monaten das Parlament boykottiert, die Abgeordnetenmandate niedergelegt und  den Weg der Proteste ausgewählt, um den Rücktritt des Ministerpräsidenten und vorgezogene Parlamentswahlen zu erriechen. Die vereinte albanische Opposition hat bis jetzt 7 große Proteste  in Tirana durchgeführt, die  sich meistens durch heftige Gewaltakte gegen  Institutionen und die Polizei auszeichneten. Am Samstag, den 8. Juni wird die Opposition wieder  protestieren.

Bekanntlich sind Proteste und  Demonstrationen ein Recht der Menschen, doch sie  sollen friedlich  demonstrieren. Die Gewaltakte  wurden  national und international verurteilt. Wir hoffen, dass  die  Organisatoren am 8. Juni die Gewalt verhindern werden.

Die Gewaltanwendung  führt uns einige Schritte zurück. Albanien  hofft, in diesem Jahr die Beitrittsverhandlungen mit der  EU zu eröffnen.

 

Unser Freund und Stammhörer, Dieter Sommer schreibt uns diesmal unter anderem:

Hallo Astrit und Team,

Heute wieder ein paar Zeilen sowie ein Empfangsbericht. Der Empfang

ist zur Zeit hier sehr gut und es macht Freude zu zuhören. Der Sommer ist bei uns mittlerweile mit Temperaturen so um die 30 Grad eingezogen. Wie sieht es bei Euch in Albanien aus? Ich habe heute eine Frage und zwar wieviel Moslems leben in Albanien und welche Stellung hat der Islam in Albanien? Werden die Christen von den Moslems in Albanien akzeptiert?

 

Lieber Dieter,

wenn es eine Tugend gibt, auf die wir stolz  sind, ist das friedliche Zusammenleben der Religionsgemeinschaften.  In der albanischen Geschichte waren alle  drei großen Religionsgemeinschaften, die Muslime, die Orthodoxen und  Katholiken immer geschlossen für den Schutz der besten Werte unseres Volkes, für den Frieden und die Harmonie.

Die Muslime und die  Christen leben in Frieden und Freundschaft zusammen; sie helfen gegenseitig, sie nehmen an den gegenseitigen Festtagen teil.

Selbst der Papst Franziskus hat diese Tugend der Albaner gelobt und als Vorbild für andere Völker bezeichnet.

Wie wir mehrmals berichtet haben, gibt es in Albanien vier große Religionsgemeinschaften: die Muslime, darunter der Bektaschi-Orden, die Orthodoxen und die Katholiken.

Bis jetzt gibt es  keine Volkszählung auf  Religionsbasis, doch alle nehmen an, dass die muslimische Gemeinschaft die größte in unserem Land ist. Dann kommen die Orthodoxen und an dritter Stelle die  Katholiken.

 

 

 

 

 

 

 

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