Der Staatspräsident, Ilir Meta, appelliert an die zuständigen staatlichen Einrichtungen, das Recht auf Reisefreiheit zu garantieren

Der albanische Staatspräsident, Ilir Meta hat die Diskussion und  die Haltungen der letzten Zeit  über den EU-Integrationsprozess unseres Landes  mit großer Aufmerksamkeit verfolgt – so heißt es in einer Presseerklärung der Präsidentschaft in Tirana.

Das niederländische Parlament hat jedoch vor kurzem eine Resolution verabschiedet, die  die niederländische  Regierung beauftragt, gegen die Eröffnung der Beitrittsverhandlungen der EU mit Albanien zu stimmen. Das niederländische Parlament hat sogar die  Wiedereinführung der Visa-Pflicht für albanische Bürger gefordert.

Auch der  EU-Kommissar für  Migration, Inneres und Bürgerschaft warnte dieser Tage vor der steigenden Zahl der  Migranten aus Venezuela, Kolumbien und Albanien und forderte neue Maßnahmen, um dieses Phänomen zu verhindern, sonst  soll sich  die EU gezwungen sein, strengere Maßnahmen zu ergreifen.

Unter diesen Umständen appelliert der albanische Staatspräsident, Ilir Meta an die zuständigen staatlichen Einrichtungen, diese Angelegenheit mit Priorität zu behandeln, weil die Reisefreiheit eine große Empfindlichkeit für alle albanischen Bürger hat. Die Reisefreiheit ist eine der größten Errungenschaften mit einem  direkten  positiven Einfluss für die Albaner, die  in der kommunistischen Zeit die größte Isolation in der ganzen Region erlebt haben – so der  Staatspräsident Meta.

Share this...
Share on Facebook
Facebook
Tweet about this on Twitter
Twitter