Der albanische Ministerpräsident, Edi Rama, spricht auf der UN-Vollversammlung in New York

Der albanische Ministerpräsident, Edi Rama, der sich in New York aufhält, wo er an der  Herbsttagung der UN-Vollversammlung teilnimmt und am Rande dieser  Tagung intensive Gespräche mit  Staats- und Regierungschefs  geführt hat, hat heute eine Rede vor der UN-Vollversammlung  gehalten, in der er auf die politische und wirtschaftliche Situation in unserem Land und in der Region, über die außenpolitische Rolle unseres Landes und die EU-Integration gesprochen hat.

Herr Rama  forderte in seiner Rede die Anerkennung der Republik Kosovo, ihre Teilnahme an internationalen Einrichtungen und appellierte an Serbien, Kosovo so schnell wie möglich  zu anerkennen. Gleichzeitig forderte er von der EU,  die Visa-Pflicht für  ca. 2 Mio. Kosovo-Einwohner abzuschaffen. „Liebes Serbien, das unabhängige Kosovo ist eine unleugbare Realität“.

Herr Rama sprach auch über die Justizreform in Albanien, die mit der Unterstützung der  EU und der USA vorbereitet wurde und jetzt angewandt wird. Diese Reform ist ein Prozess der großen Säuberung im  Gerichtssystem, weil dadurch die korrumpierten Richter und Staatsanwälte vom System ausgeschlossen werden. Dadurch werden wir die Korruption  deutlich  sinken und den Rechtsstaat  festigen – erklärte der albanische  Ministerpräsident, Edi Rama  auf der UN-Vollversammlung in New York.

 

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