Ursula von der Leyen: Noch kein positives Signal für die Eröffnung der Beitrittsverhandlungen mit Albanien und Nordmazedonien

Albanien und Nordmazedonien sind mit Auge und  Ohr auf den Gipfel des Staats- und Regierungschefs der EU in Brüssel, wo auch über  das Schicksal unserer Länder im  EU-Integrationsprozess diskutiert wird. Der französische Präsident Macron ist der  Hauptgegner der Erweiterung vor der Reformierung der EU und er hat zum Beginn dieses Gipfels kein Wort darüber gesagt – berichten die Medien aus Brüssel.

Die neu gewählte  Präsidentin der  Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen erklärte vor dem Beginn dieses Gipfels, dass sie kein positives Signal sieht, das eine gute Nachricht für die beiden Länder geben könnte.

„Es gibt kein Signal, das  auf dem Gipfel der Führer der EU empfehlen könnte, dass  es eine Entscheidung für den Erweiterungsprozess geben wird. Es tut mir sehr leid, weil diese beiden Länder große Anstrengungen für  die EU-Annährung unternommen haben und es ist sehr wichtig,  ihnen ein echtes, positives Signal zu geben“ – erklärte Frau von der Leyen.

Auch die deutsche Bundeskanzlerin, die Initiatorin des Berliner Prozesses für den Westbalkan, konnte heute Vormittag ihren Pessimismus nicht verheimlichen. „Die Chancen für eine einheitliche Entscheidung auf dem EU-Gipfel über ein Datum für den Beginn der  Beitrittsverhandlungen mit Nordmazedonien und Albanien sind nicht gut. Die EU trägt gegenüber diesen Ländern  ihre Verantwortung“ – erklärte Frau Merkel in einer Rede im Bundestag vor ihrer Reise nach Brüssel.

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