Der albanische Ministerpräsident, Edi Rama in Davos: Der EU-Integrationsprozess ist notwendig für unser Volk, für unsere Nation

Der albanische Ministerpräsident, Edi Rama, hat an dem  Forum über den strategischen Dialog auf dem Westbalkan in Davos teilgenommen. Herr  Rama hat in seinem Vortrag eine klare Botschaft an den  französischen Präsidenten Emmanuel Macron geschickt, der die  Eröffnung der Beitrittsverhandlungen  mit Albanien und Nordmazedonien blockierte.

Die EU braucht den Westbalkan, genauso wie wir die EU brauchen. Wer dies nicht versteht, versteht nicht so gut, was im Spiel ist und welche die heutigen Herausforderungen für die Zukunft sind. Wir fühlen uns  wie in einem Boot  inmitten des Meeres, weil  man  uns den Kompass  mit Gewalt weggenommen hat. Unsere Länder sind nicht bereit, Mitglieder zu werden, wenn das Spiel der Verdienste zu einem Spiel der Schuld-Schiebung wird. Wir haben diesen Prozess begonnen, nicht weil die EU-Länder uns  gezwungen haben, sondern weil dieser Weg für unser Volk, für unsere Nation erforderlich ist. Alle diese Anstrengungen und Reformen machen wir für  unsere Kinder, für die kommenden Generationen – erklärte Herr Rama.

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