Die Zahl der Toten steigt auf 21. Die Albaner zeigen ihre Solidarität mit den betroffenen Familien

Ein sehr trauriger Tag heute für  die Albaner und Albaner: die  vorläufige Bilanz  spricht von 21 Toten und  mehr als 600 Verletzten, ganz zu schweigen von der Beschädigung und dem Absturz von zahlreichen  Häusern und Mehrfamilienhäusern in Durres und Thomana, die auch am schwersten betroffen sind.

Seit dem verheerenden Erdbeben von 03 Uhr 55 mit einer  Stärke von 6,4 sind bis jetzt über 150 weitere Nachbeben registriert.

Die Rettungskräfte haben über 40 Lebende aus den Ruinen  befreit.

Das ist ein  sehr bitteres, schweres Ereignis, eine Katastrophe. Wir warten voll Emotionen, mit der Hoffnung, dass es drin noch Lebende gibt, die gerettet werden können. Das ist ein großes Unglück. Die Einwohner  in Durres haben dies sehr schwer erlebt – erklärte ein Augenzeuge in Durres.

Die Gesundheitsministerin Ogerta Manastirlliu sprach von dem  Engagement von  300 Ärzten und Pflegern, um den  verletzten  Personen zu helfen. Es sind 600 Personen, die  medizinische Hilfe in unserem Krankenhäusern bekommen haben. Im Krankenhaus für Trauma  sind 210 gekommen. 35 verletzte Personen werden  weiterhin im Krankenhaus der Trauma behandelt. 9  sind in einem schwierigen Zustand und sie werden von Ärzten und  Pflegern  intensiv behandelt – so die Ministerin.

Der albanische Seismologe, Prof. Rrapo Ormani sagte unter anderem:

Dieses Erdbeben hatte eine Magnitude von 6,3. Die Erdbeben mit der Magnitude über 6 sind starke Erdbeben; die Erdbeben mit  Magnitude 6 oder 7 sind   sehr starke Erdbeben. Auch dieses ist ein starkes Erdbeben. Zum Glück war  es tief, ca. 38 km.

Der albanische Ministerpräsident, der  einen Krisenstab in Durres errichtet hat.

Mein brüderliches Beileid für alle Familien der Opfer in diesen  tragischen Stunden für sie, die mit  Augen bei den  Ruinen haben, dass wir alles tun werden, damit wir jeden lebenden unter den Ruinen retten können.

Liebe Schwester und Brüder, diese unglückliche Situation  verlangt von uns außergewöhnlichen Mut, große Geduld, eine besondere menschliche Solidarität und  Ruhe.

Die Regierung  wird mit den Hotels in Durres, Kavaja und Vlora eine Vereinbarung machen, damit die Obdachlosen in normalen Bedingungen  leben und Weihnachten und das Neujahrfest wie die anderen feiern können.  Direkt nach dem Erdbeben kommt Solidarität aus allen Ländern, aus Deutschland, Italien, Griechenland, Rumänien, aus dem Kosovo, Montenegro und  Nordmazedonien. Einige Länder, wie Kosovo, Griechenland, die Türkei, Rumänien und Kosovo haben auch  spezielle Rettungskräfte nach Albanien geschickt, die gemeinsam mit albanischen Rettungskräften arbeiten, die Rettungsoperationen sind sehr schwierig, weil es immer wieder zu Nachbeben kommt.

Der 27. November ist in Albanien Trauertag.

Diese schwere  Situation ist nur zwei Tage vor den großen nationalen Feiertagen: Die Albaner feiern am 28. November den 107. Jahrestag der Proklamation der nationalen Unabhängigkeit und am 29. November den 75. Jahrestag der  nationalen Befreiung.

Die Albaner  drücken  ihre Solidarität mit den betroffenen Familien aus und  sammeln nun Spenden. Andere  laden obdachlose Familien ein, ihr Wohnungen  zu teilen.

 

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