Der albanische Regierungschef, Edi Rama, traf sich mit Botschaftern in Tirana und sprach mit ihnen über die schwierige Situation und die Folgen des Erdbebens vom 26. November

Der albanische Ministerpräsident, Edi Rama  organisierte heute Nachmittag ein Treffen mit den  in Tirana akkreditierten  Botschaftern  im Brigadenpalast in Tirana und  informierte sie über die Situation, die  Menschenopfer und die Sachschäden des  schweren Erdbebens vom 26. November in Albanien. Nachdem der Regierungschef sich bei den  Führungskräften der Partnerländer bedankte, die eine Soforthilfe für die Beseitigung der Sachschäden des schwersten Erdbebens der letzten 100 Jahre in Albanien angeboten haben, sprach Herr Rama über ein Programm der Regierung, das stufenweise angewandt werden soll. Wir brauchen jetzt nicht nur Geld, sondern auch Wissen. Das ist eine neue Situation für uns und wir müssen den Menschen die Hoffnung  geben, hier zu bleiben und  hier ihre Zukunft aufzubauen.

Der türkische Botschafter erklärte, dass der  türkische Präsident Erdogan versprochen hat, Fachkräfte nach Albanien zu schicken und  500 neue Häuser für die betroffenen Familien zu bauen. Auch die EU wird alle Mechanismen in Bewegung setzen, Albanien  zu helfen. Hilfe hat auch die neue Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen bei einem Telefongespräch mit dem Ministerpräsidenten Rama versprochen.  Der EU-Kommissar für  Entwicklung kommt  in den kommenden beiden Tagen nach Albanien, um die Zusammenarbeit zu koordinieren – erklärte der Botschafter der Europäischen Kommission, Luigi Soreka. Dann haben au h andere Botschafter  und Vertreter der  UN-Organisationen gesprochen, wie der italienische Botschafter, der chinesische Botschafter, die französische Botschafterin und andere. Herr Rama  hat  die Botschafter dazu eingeladen, gemeinsam für eine Geber-Konferenz zu arbeiten.  Morgen versammelt sich das nationale Baukomitee, das über  konkrete Aufgaben  diskutieren wird – erklärte Herr Rama.

Bekanntlich hat das  Erdbeben vom 26. November  51 Tote und 913 Verletzte verursacht, ganz zu schweigen von den  Sachschäden, die sehr groß sind. Allein in Tirana gibt es über 1000 beschädigte  Häuser und 8 Schulen. In der Hafenstadt Durres mit 25 Toten sind die Sachschäden enorm groß.

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