Konferenz über die Aufarbeitung der kommunistischen Vergangenheit

In Tirana fand eine Konferenz  über die politische albanische Migration zwischen 1944 und 1990“ statt.

Der OSCE-Botschafter in Tirana, Bernd Borchardt erklärte auf dieser Konferenz, dass  die OSCE Albanien im Prozess der Aufarbeitung der kommunistischen Vergangenheit mit konkreten Projekten zwischen 2015 und 2018 unterstützt hat.

Die Verurteilung der Verbrechen der kommunistischen Vergangenheit trägt eine neue  Dimension der Umgestaltungen, die öffentliche Konsolidierung und die Befreiung der Gesellschaft in sich – erklärte Borchardt.

Albanien hat vor einigen Jahren ein Gesetz über  die Information über die Verbrechen  der kommunistischen Staatssicherheit verabschiedet und die entsprechende Behörde gegründet.

Das kommunistische Regime in Albanien war  eines der  grausamsten im damaligen Ostblock. Die politischen Gegner wurden eingekerkert oder hingerichtet, während ihre Familien in Verbannung geschickt wurden.

Einige Vereine  ehemaliger politischer Häftlinge und das Institut  für die Aufarbeitung der Verbrechen des Kommunismus bemühen sich,  diese Aspekte der  finsteren  Vergangenheit ans Licht zubringen  und vor allem für die junge Generation bekannt zu machen.

 

 

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