Der albanische Parlamentspräsident, Gramoz Ruçi, empfing einige Abgeordneten der Opposition

Der albanische Parlamentspräsident, Gramoz Ruçi empfing heute eine Gruppe von  Abgeordneten der Opposition, weil sie den Antrag gestellt hatten, mit ihm über  einige Fragen der Wahlreform zu diskutieren.

Die  Abgeordneten stellten ihre  Forderungen über die Wahlreform und erklärten, dass wir  „ein Wahlsystem mit offenen Listen wollen. Ferner soll die  Hürde von 5 Prozent abgeschafft werden. Wir  wollen auch die  Erfassung der Immigranten im Wahlprozess“ so die Abgeordneten.

Der Parlamentspräsident, Ruçi hat  empfohlen, dass  sie  ihre Forderungen schriftlich formulieren sollen und dass  alle diese Forderungen im  parlamentarischen Ausschuss  über die Wahlreform, sowie auf der Plenarsitzung  debattiert werden.

In Albanien gibt es seit  mehr als  einem Jahr ein Paradox. Die größten Oppositionsparteien, die Demokratische Partei und die Sozialistische  Integrationsbewegung samt ihren Verbündeten haben das Parlament boykottiert. Ihre  Sitze im Parlament wurden durch die Vertreter ihrer Listen ersetzt. Jetzt gibt es eine parlamentarische und nicht parlamentarische Opposition, die keine guten Beziehungen haben. Die  Sozialistische  Regierungsmehrheit hat ein Abkommen mit der nichtparlamentarischen Opposition über  die  Verbesserung des Wahlsystems  abgeschlossen. Diese  Veränderungen sollen von  84 Abgeordneten zugestimmt, die die  Sozialistische Fraktion nicht hat. Die neue parlamentarische Opposition, die zur Zeit  nicht die  Demokratische Partei vertritt,  auch  wenn sie dank den Listen der Demokratischen Partei im Parlament sind, hat mehrmals erklärt, dass  sie dieses Abkommen der beiden größten Parteien nicht zustimmen wird.

Die  politischen Akteure und die  Partner  bemühen sich, einen  Kompromiss  zu erreichen, um  die neue Wahlreform  im Parlament zu votieren.

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