Hörer fragen – wir antworten

Liebe Leserinnen und Leser der  deutschen Webseite von Radio Tirana,

liebe Hörerinnen und liebe Hörer, herzlich willkommen zu unserem  deutschen Programm. Ich wünsche Ihnen einen recht guten Empfang und zugleich ein schönes und erholsames Wochenende! Sie empfangen Radio Tirana täglich, von Montag bis Samstag, auf unserer Internetseite www.rti.rtsh.al, sowie um 119 Uhr 30  bis 20 Uhr auch  auf der  Kurzwellenfrequenz 3985 kHz.

Wir haben auch in dieser Woche inhaltsreiche Post erhalten.  

Volker Willschrey, unser Freund und Stammhörer, schreibt uns diesmal unter anderem:

Lieber Astrit,

die Zeit vergeht wie im Fluge und wieder sind 5 Empfangsberichte für Radio Tirana fertig geworden.  Die Meldungen über die neuen Corona Fälle in Albanien – aber auch in Deutschland sind besorgniserregend und man kann nur hoffen, dass der ganze Spuk irgendwann einmal ein Ende findet. Sehr lobenswert finde ich, dass Ihr weiterhin Euer Programmschema aufrecht erhält, trotz der Beeinträchtigungen durch Corona und auch weiterhin Eure Sendereihen „Hörerbriefkasten“ und „Antworten auf Hörerfragen“ ausstrahlt. Das machen nicht alle Auslandssender!

Hans-Joachim Pellin, unser Freund und Stammhörer, schreibt uns in einer E-Mail unter anderem: 

Hallo,

heute wieder einmal, nach längerer Zeit, ein Empfangsbericht von mir.  Ich hoffe,  dass die Corona-Pandemie bald  nicht mehr solche Ausmaße wie im Moment hat. Aus allen Ländern ist zur Zeit von einer Zunahme der Corona-Fälle zu hören.

Wir hier in Mecklenburg hatten bisher sehr wenig Corona-Fälle, aber in den letzten Tagen nehmen die Zahlen wieder zu.

Ich glaube wir werden uns an das Tragen der Masken gewöhnen müssen und es wird irgendwann Alltag sein.

Ich trage wohl sehr ungern die Mund-/Nasenschutz Maske, aber um sich und andere zu schützen ist es wohl notwendig.

Bei uns in Mecklenburg hat heute (Montag, 03.08.20) die Schule wieder angefangen. Hoffentlich haben alle Schüler, trotz

Corona-Pandemie,  ein normales Schuljahr vor sich.

Bleibt alle gesund, so schreibt uns Hans-Joachim Pellin.

Liebe Leserinnen und Leser,

liebe Hörerinnen und  Hörer,

Die Corona-Pandemie hat unser Leben verändert. Wir müssen  an neuen  Regeln gewöhnen. Es ist nicht leicht, in der Hitze von 35 bis 38 Grad Celsius eine  Schutzmaske zu tragen.

In Albanien gibt es seit ca. 10 Tagen durchschnittlich 100 bis 110 neue Infektionen. Die  Situation wird in den beiden  Covid-Krankenhäusern in  Tirana kontrolliert – so die Ärzte. problematisch sind die Jugendlichen, die in dieser Sommersaison die Regeln nicht ernst nehmen. Das hat dazu geführt, dass die  Covid-Infektionen unter den Jugendlichen um 20 Prozent gestiegen sind. 

In Albanien gibt es neben der  drei wichtigen Regeln – Abstand – Hygiene und  Schutzmasken –  auch einige zusätzliche Maßnahmen, wie das Verbot der  Ansammlungen zahlreicher Menschen, das Verzicht auf die Hochzeitsfeier und die  Fitnessstudios.

Die  Schulen sollen in Albanien Mitte September beginnen.  Doch bis zum normalen Schulbeginn  gibt es noch einige Wochen, um neue Entscheidungen zu treffen.

Natürlich wird mit dem Schulbeginn eine Gefahr gesehen, weil es  bei uns auch die Klassen  mit 30 bis 35 Schülerinnen und Schülern gibt.

Unser Stammhörer, Lutz Winkler, schreibt uns in einer E-Mail unter anderem:

Lieber Astrit, liebe Kleidja, lieber Juxhin,

im Monat August zeigt sich der Sommer vom seiner heißen und schwülen Seite. Im Taunus erleben wir einen Trinkwassernotstand und immer mehr Bäume werden abgeholzt, weil diese einfach vertrocknen.

Heute habe ich eine Frage zu den Haustieren in Albanien. Welche Haustiere haben die Albaner so gewöhnlich und gibt es in Albanien auch eine ganze Industrie für Tiernahrung?

Hier in Deutschland füllt die Tiernahrung ganz Regalmeter in den Supermärkten – alles vom Feinsten.

Meiner Meinung nach werden die Tiere zu sehr verwöhnt und oft als Ersatz für fehlende soziale Bindungen genommen – so schreibt uns Lutz.

Hier unsere Antwort.

Lieber Lutz,

liebe Hörerinnen und liebe Hörer,

Die Sommermonate sind auch bei uns trockene Monate, bei denen es neben der Dürre auch eine andere Gefahr  gibt: die Waldbrände. Die albanische Feuerwehr musste in den letzten  Tagen mit einigen  Brandherden kämpfen, die genauso wie die Dürre die  Wälder-Flächen zerstören.

Die Haustiere sind auch in Albanien eine Gewohnheit. Im Dorf hat fast jede Familie neben Katzen, Hunden auch  Kühen, Ziegen und Pferden.

In der Stadt nimmt die Zahl der Familien immer mehr zu, die vorwiegend Katzen und Hunde, aber auch  Vögel besitzen. Es gibt sogar Läden, wo man diese Tiere kaufen kann. Es gibt auch Tierarztkliniken, wo Katzen und Hunde untersucht werden. Das ist ja ein gutes Business für  einige.

Was die Nahrungsmittel und Pflegematerial anbetrifft,  kommt all dies aus dem Import. Soweit ich weiß, gibt es keine Betriebe,  die Nahrungsmittel für Tiere bei uns herstellen.

 

 

 

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