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Korridor 8, Albanien, Bulgarien und Nordmazedonien Kooperationsvereinbarung

  • 10/20/2021 6:06 AM
Korridor 8, Albanien, Bulgarien und Nordmazedonien Kooperationsvereinbarung

In Sofia, Bulgarien, wurde zwischen Albanien, Bulgarien und Nordmazedonien ein Memorandum über Korridor 8 unterzeichnet, ein wichtiger Schritt in der Zusammenarbeit zwischen den drei Ländern, eines der wichtigsten Projekte für die Entwicklung des Westbalkans.

Die albanische Ministerin für Infrastruktur und Energie, Belinda Balluku, gab bekannt, dass die Unterzeichnung des Memorandums für nachhaltigen Verkehr im Korridor 8 ein wichtiger Schritt in der Zusammenarbeit zwischen Albanien, Nordmazedonien und Bulgarien ist.

„Wir haben lange daran gearbeitet, alle Komponenten dieses Korridors als einen der wichtigsten Korridore für die Entwicklung des Westbalkans fertigzustellen. „Bereits mit all den Projekten, die wir im Bereich Eisenbahnen und Straßen begonnen haben, aber ohne Zweifel der neue Hafen von Durres, geben wir uns die Sicherheit, dass der Infrastrukturausbau auch in Zukunft ein Erfolg wird“, erklärte Frau Balluku.

Die Ministerin betonte, sie habe mit ihren Amtskollegen aus den beiden anderen Ländern die künftigen Schritte besprochen.

„Wir haben uns auf eine gemeinsame Agenda geeinigt, um Korridor 8 als einen der wichtigsten Korridore der wirtschaftlichen Entwicklung nicht nur für unsere Länder, sondern auch für andere Länder in der Region zu fördern“, erklärte die albanische Ministerin.

Sie hält die Zusammenarbeit im Hinblick auf die Bereitstellung finanzieller Unterstützung durch europäische Finanzinstitute für wichtig.

"Wir haben über die Details gesprochen, wir haben uns darauf geeinigt, wie wir gemeinsam die europäischen Finanzinstitute beeinflussen können, um unsere Projekte, insbesondere die Eisenbahn, als einen der effizientesten Verkehrsträger auf der Grundlage der Investitionsagenda der Europäischen Union zu unterstützen. So bald werden wir ein weiteres Treffen in Nordmazedonien, aber auch in Tirana haben, um alle Schritte zur Verwirklichung dieses großartigen Projekts fortzusetzen, das das Leben der Bürger auf dem gesamten Westbalkan verändern würde“, erklärte Balluku.

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